+++ Stadtmuseum soll bald in neuem Glanze erstrahlen - samt Tresor mit unbekanntem Inhalt +++

02.09.2014

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Vor-Ort-Termin Stadtmuseum

Die Stadtverwaltung ludt am 1. September zum Vor-Ort-Termin in die Bahnhofsstraße 22 ein. Rund 30 Gäste, darunter Stadtverordnete und sachkundige Einwohner, folgten der Einladung.

Von der AUB/SUB Fraktion überzeugten sich Dieter Schulz und Claudia Eckert mit eigenen Augen vom Baufortschritt:

Der amtierende Oberbürgermeister, Frank Szymanski (SPD) verwies in seiner Eingangsrede auf die sehr gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und betonte, dass an der rechtzeitigen Fertigstellung auch ein guter Teil der eingeworbenen Fördermittel für dieses Vorhaben hängt. So muss das Bauvorhaben noch 2014 beendet werden, da das Vorhaben aus Mitteln der Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wurde. Dank der Fördermittel kann eine grundhafte Sanierung stattfinden, also kein Flickwerk, das Gebäude wird vom Kellergeschoss bis zum Dach in Gänze saniert.

Bereits zum Ende des Jahres 2014 soll es nach den Vorstellungen der Stadtspitze eine erste Sonderausstellung geben, nach eigenen Angaben wird über den konkreten Zuschnitt der künftigen Dauerausstellung noch diskutiert. 

Im Kellergeschoss werden die sanitären Anlagen und die Garderobe untergebracht. Der ehemalige Tresorbereich soll in Zukunft in wechselnden Ausstellungen Schätze des Museums beherbergen. Das Kellergeschoss hat möglicherweise schon jetzt einen Schatz - einen Tresor, der sich nicht öffnen lässt. Auf Nachfrage war zu erfahren, dass selbst die Sparkasse - vorherige Besitzerin des Tresors - keine genauen Angaben zum Inhalt, geschweige denn zur Öffnung des Tresors machen könne.
Das Erdgeschoß wird die Dauerausstellung des Museums beherbergen. Im 1. OG werden Sonderausstellungen und die Leichhardt Ausstellung zu finden sein.
Im 2. OG soll der museumspädagogische Teil untergebracht werden. Bis zu zwei Schulklassen könnten gleichzeitig betreut werden.

Den Appell der Museumsbetreiber möchten wir aufgreifen: Jedes noch so schick sanierte Museumsgebäude ist nichts ohne Mitarbeiter, die dem Gebäude Leben einhauchen. Wenn es eine dauerhaft qualitativ und quantitativ gute museumspädagodische Arbeit geben soll, wird sich die Stadt Cottbus mit der Idee anfreunden müssen, Personalstellen für gut ausgebildete Museumspädagogen für diese Aufgabe einzuplanen - im Idealfall dauerhaft, nicht befristet.